Adresse: Dorotheergasse 6, 1010 Wien
Stichworte atmosphäre buchteln café hawelka kaffeehaus kaffehaus künstler lokalreporter melange patina sehenswert wien
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barbarao (25.08.2008)
das hawelka ist ein traditionelles alt wiener kaffeehaus im ersten bezirk, in der nähe des grabens. wer abseits vom coffee-to-go eine gemütliche melange (milchkaffee) oder mehlspeisen genießen will, kann sich hier entspannen.
einziger nachteil: manchmal ist das lokal gesteckt voll - vorallem abends - da kann es auch passieren, dass man von herrn hawelka persönlich an einen freien platz eines besetzten tisches gesetzt wird.
hohe wände, dunkles holz, kleine tische, zeitungshalter… das hawelka ist ein entscheidender teil der wiener kaffeehaustradition
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Diaberlin (24.08.2008)
Für mich DAS Kaffeehaus in Wien, und ich bin echt sehr dankbar, dass ich meiner Studienzeit in den 80ern die beiden alten Hawelkas noch live erleben durfte!
Stichworte kaffeehaus, wien, künstler, melange, patina, buchteln
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smjo (13.07.2008)
Inzwischen mehr Touristen, als wirkliche Wiener zu finden… auf jeden Fall ist das Hawelka der Inbegriff für ein Wiener Kaffeehaus. Wenn man das erste Mal in Wien ist, sollte man dem Hawelka einen Besuch abstatten.
Ich war nur persönlich über die Preise überrascht. Das letzte mal war ich vor ca. 2 Jahren und die Preise sind extrem angestiegen.
Stichworte melange, kaffehaus, hawelka
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lokalreporter (06.07.2008)
hatte 1996 den betreiber vom HAWELKA im arm, ist er doch tatsächlich in seinem überlaufenen café gstolpert und direkt vor mir in die knie gegangen!
angschaut hat er mich, wie a wunda ~/~ dankschön hat er gsagt. bitte schön, stets zu diensten, hab ich geantwortet.
als nächstes setzt sich ein wiener bohemian neben mich [trenchcoat, cordhose, polo shirt, cashmere pullover, braune schuhe] -- gestatten? wir kommen ins gespräch, er schreibt an einem buch. im nachhinein erfahre ich aus der BUNTEn, er sei werbepapst und obendrein der begleiter von curd jürgens letzter frau.
hier scheint alles möglich -> schauens, herr lokalreporter, da drüben sitzt immer der heller franzi, wenn er da is.
lokale dieser größe haben ihre wurzeln an der tafel großer geister, hier leben die archetypen des letzten abendmahls. thomas hübl nennt das: am nabel der evolution. und die grantigen kellner sind noch grantiger als die kollegen in prag, wenn das kein argument ist!
weilst du in wien, lieber qyper und/oder nochnicht-ex-qyper, geh ins HAWELKA, geh allein, geb dich hin dem genius des ortes!
gehns, herr ober, ich nehm noch an nockatn verlängerten!
Stichworte werbung, wien, heller, cafè, caffee, lokalreporter, hawelka, verlängerter
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BerndIrmler (08.05.2008)
Das Hawelka war eine Institution. Leider trifft man dort keine Künstler mehr. Die sind alle von den überhandnehmenden Touristen vertrieben worden. Aber eine schöne Erinnerung ists halt doch, auch wenn die alten Hawelkas nicht mehr leben.
Jedes mal, wenn ich nach Wien komme, nehme ich mir die Zeit, dort eine großen Braunen zu trinken. Dabei kommen Erinnerungen auf an meine Wiener Jahre und an die Maler, Literaten und Musiker, die ehedem das Hawelka bevölkerten.
Und ich konnte mir damals in den 60ern wegen dem wenigen Geld nur ein Butterbrot mit Salz und Pfeffer leisten. Frau Hawelka hats zubereitet. Was überhaupt in den Wiener Kaffehäusern das wichtigste ist, sind die Zeitungen und Zeitschriften. Und alle viertel Stund kam der Ober und brachte ein frisches Glas Hochquellwasser.
Schön wars die alte Zeit.
Bernd Irmler
Fotograf
Stichworte maler, künstler, musiker, literaten, hawelka, grosser brauner
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mr_barty (27.03.2008)
Das wohl bekannteste Caféhaus Wiens. Um unsern leider verstorbenen Danzer Schurli zu zitieren “jessas na, wos mocht a Nockata im Havelka?”
Nackte sieht man zwar freilich seltener, als gut betuchte. Aber Kaffeehausfreunde wird man in diesem schönen alten Relikt Wiener Kaffeehaustradition immer wieder finden!
Stichworte kaffeehaus, wien
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ArnieQ (26.03.2008)
Es passiert selten, dass ich mich länger in einem Cafe aufhalte, in dem Rauchen erlaubt ist. Hier war ich dann aber doch sogar zweimal.
Einfach wunderschön, das Treiben im Hawelka zu beobachten und dabei die superleckeren frischen Buchteln zu geniessen. Ein großer Brauner oder einen Mocca dazu, eine von den überall herumhängenden Zeitungen durchgeblättert und die Kaffeehausatmosphäre auf sich wirken lassen.
Das Interieur ist zwar uralt und total verschrabbelt, aber das trägt eher zum schummrigen Ambiente dieses Ortes bei.
Achtung: Nicht nach einer Karte fragen. Die gibt’s bei Hawelka seit 100 Jahren nicht.
Stichworte atmosphäre, mocca, café, rauchen, schlagobers, buchteln
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ninare (16.03.2008)
Wir sind eher zufällig im “Café Hawelka” gelandet. Die Atmosphäre versetzt einen um Jahre zurück. Neben leckerer Melange und Kuchen gibt es hier allerdings die Rauchvergiftung gratis dazu. Und auch wenn es in zahlreichen Reiseführern steht, es gibt schönere Cafés.
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chiemgauerandy (06.03.2008)
Das Hawelka ist eine Wiener Institution. Hier bleibt Wien Wien und es ändert sich nichts. Gut: Die Patina setzt sich an den Wänden an, aber auch das gehört dazu. Die weinroten Wände wurden zuletzt weiß gestrichen, die Farbe ist die Patina der Jahrzehnte, vor 20 Jahren blieb bei einer Geburtstagsfeier von Falko eine Spielkarte an der Decke kleben. Auch hier schon deutliche Verfärbungen… Die Unveränderlichkeit des Hawelka entspricht vielleicht der Wiener Wehmut nach den Zeiten, als man noch von hier aus ein Weltreich regierte; als es eine der maßgeblichen Kultur- und Wissenschaftszentren Europas war. So alt ist das Hawelka zwar nicht (Gründungsjahr 1939), aber es steht einfach für das Stehenbleiben der Zeit. Auch war das Hawelka lange ein wichtiger Künstlertreffpunkt.
Hier kann man sich einfach gehen lassen und sich den Gedanken hingeben, aber auch gesellig feiern. Die Buchteln sind übrigens auch noch nach dem Tod von Josefine Hawelka sehr zum empfehlen.Wie ich mich beim letzten Wienbesuch überzeugen konnte, ist sich das Hawelka immer treu geblieben. Ein seltener Ruhepunkt im Lauf der Zeit.
Stichworte kunst, geschichte, kaffee, kaffeehaus, wien, patina, ruhepunkt
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Bluesfreund (22.02.2008)
Stichworte original, wien, traditionscafe
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LeckerAlles (14.12.2007)
Stichworte kaffeehaus, wien, ältestes
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Irmgard (28.10.2007)
Stichworte alt, café, sehenswert, verraucht, wienerisch
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